Krankentagegeld – jetzt schützen

Wenn Sie sich als Angestellter, Freiberufler oder Selbstständiger vor größerem Einkommensverlust aufgrund länger andauernder Krankheit schützen wollen, sollten Sie nicht auf eine Krankentagegeldversicherung verzichten. Um eine schwere oder lang andauernde Krankheit finanziell unbeschadet zu überstehen, ersetzt das Krankentagegeld den Verdienst für den Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit. Nicht zu verwechseln ist das Krankentagegeld mit Krankenhaustagegeld, auch wenn es ähnlich klingende Begriffe sind, so beinhalten sie jedoch gänzlich andere Elemente der Versicherung.

Krankentagegeld-privat oder gesetzlich
Für privat Krankenversicherte ist die Krankentagegeld-Versicherung eine freiwillige Zusatzversicherung und ersetzt bei längeren und schweren Krankheiten den Einkommensausfall. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist das Krankengeld eine gesetzlich vorgeschriebene Regelleistung und das auszuzahlende Krankentagegeld ist in der Regel immer niedriger als der normale Verdienstbetrag. Unter anderem ist dies einer der Gründe, warum Sie eine private Krankentagegeld Versicherung in Betracht ziehen sollten. Dadurch werden Lücken gedeckt, die durch größeren Lohn - niedriges Krankentagegeld entsteht. Laut Statistiken wurden 34 300 Krankentagegeldversicherungen mehr abgeschlossen als im Vorjahr. Vor Versicherungsabschluss einer privaten Krankenversicherung, sollten Sie darauf achten das Krankentagegeld extra mit einzubinden. Für Selbstständige ist es wichtig, das Krankentagegeld genau zu kalkulieren, um finanzielle Probleme zu vermeiden. Bei Angestellten reicht es, sich für eine Arbeitsunfähigkeit ab 6 Wochen abzusichern. Die Höhe des Krankentagegeldes sollte den laufenden Lebensunterhalt, Sozialbeiträge und andere finanzielle Verpflichtungen decken.

Beispiele für Krankentagegeldversicherung
Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen der Krankheit den normalen Lohn. Nach dieser Zeitspanne wird das Gehalt von der Krankenkasse ersetzt. Von AOK und Co. werden dabei lediglich 70 Prozent des Bruttoeinkommens gezahlt. Bei einer privaten Krankenversicherung kann die Höhe des Krankentagegeldes bis zu 100 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Wenn Sie, beispielsweise, ein Krankengeld von 80 Euro ab dem 43.Krankheitstag absichern möchten, müssten Sie bei der günstigsten Versicherung um die 25 Euro monatlich, beim teuersten Anbieter um die 55 Euro monatlich zahlen. Selbstständige müssen mit höheren Beiträgen rechnen. Falls Sie als Unternehmer zum Beispiel ab dem 29.Krankheitstag 150 Euro Krankentagegeld von ihrer Versicherung kriegen möchten, verlangt der günstigste Anbieter ungefähr 65 Euro im Monat dagegen der teuerste Anbieter sogar 170 Euro im Monat.

Worauf kommt es bei der Krankentagegeldversicherung an
Wie Sie schon anhand der Beispiele im vorherigen Abschnitt merken konnten, gibt es keine fest vorgelegten Richtlinien für die monatlichen Ein-und Auszahlungen. Wie auch bei anderen Versicherungselementen wird auch bei der privaten Krankentagegeldversicherung auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten eingegangen. Damit Sie aber nicht blindlings in die erst beste Versicherung stürzen, ist ein Vergleich zwischen mehreren Versicherungsanbietern von großem Nutzen. Der Versicherungsbetrag wird aufgrund persönlicher Merkmahle, wie zum Beispiel Alter, Gesundheit, Jahreseinkommen usw., festgelegt. Aufgrund dessen fallen Versicherungsbeiträge auch unterschiedlich bei vielen Menschen aus, obwohl diese zum Beispiel den gleichen Beruf haben. Wichtig ist auch das Sie berücksichtigen, das bei der großen Konkurrenz im Versicherungswesen auch große Preis-und Leistungsunterschiede vorhanden sind. Lassen Sie sich Zeit und vergleichen Sie verschiedene Krankentagegeldversicherungen, um die beste für Sie auszuwählen.